Dobrein – Weitengrund – Seeboden – Thürnerwand

Sehr lohnende Rundtour im wilden Felsgelände rund um die Burg.
Entlang der von Csaba  Szépfalusi vorgeschlagenen Runde gings von Dobrein in den Felskessel des Weitengrunds und über einen frisch ausgeschnittenen und bestens markierten Steig auf die Hochfläche des Seebodens. Abstieg dann über den bereits bekannten Steig zur Türnerwand und retour zum Parkplatz. Nebel und Sturm bis zur Seebodenalm, dann Sonne.
Mit dabei war Dan.

Hochstadl über Bärnbachtal und Glatzen

Vor knapp 10 Jahren gab es eine durchgehende Steinmann-Markierung sowie einige Farbmarkierungen vom Tannsteinsattel bis runter zur Bärnbachforststraße, heute schauts ganz anders aus: die Farbmarkierungen sind völlig verblichen und nur mehr aus nächster Nähe sichtbar und Steinmänner gibts nur mehr an der Durchquerung des Latschengürtels zwischen der Glatzen und den Felsplatten unterm Hochstadl.
Trotzdem noch eine durchaus lohnende Tour für Pfadfinderfreunde da die weglosen Abschnitte durch schönen Hochwald ohne Unterholz führen. 
Auf den Gipfel habe ich  wegen kräftigen und eiskalten Wind verzichtet.

Der Abstieg über die Glatzen zur Jagdhütte am Bärnbachsattel war dann ziemlich mühsam – sehr unübersichtlicher Bergwald mit Sturmschäden, und unzähligen Karstgassen. Ich war froh als ich endlich die Forststraße erreicht habe.

 

 

Jasna – Mala Pišnica – Ciprnik – Visoka peč – Vitranc

Herrliche Runde oberhalb von Kranjska Gora die in den Jägersteigabschnitten schöner ist als auf den markierten Steigen.

Erst ein Stück im Kiesbett der Mala Pišnica ins Tal wandern bis man rechts über einen bröseligen Rücken in den Wald oberhalb der Schrofenhänge steigen kann. Dann über den alten und bequemen Steig bis zur Hütte. Hier rechts auf einen gut sichtbaren Steig in Richtung Ciprnik. Abwechslungsreich durch herrlichen Bergwald und Schrofenhänge aufsteigen bis man den alten Jagdsteig über ein Drahtseil links verlässt und steil zum Sattel zwischen Ciprnik und Vitranc aufsteigt. Vom Ciprnik kann man noch über einen guten Steig den Visoka peč erreichen wo man einen schönen Blick ins Tamartal hat. Rückweg über ein den Vitranc-Rücken und die Mittelstation der Bergbahn. Hier wird leider grad eine neue Foststraße (oder gar eine neue Piste) gebaut die sich sehr unsubtil ins Gelände einfügt. Weiter über den querenden Steig Richtung Jasna.

Wer eine längere Runde sucht kann von der Jagdhütte auch Richtung Grlo und Sleme weiterwandern.  Mit dabei war Isa. 

Weissenbachl – Wasserofen – Grasslsattel – Hochkogel – Böse Mauer – Radmer

Lange Runde um die Schlucht des Weissenbachls.
Der Steig durch den Wasserofengraben ist bis zu einer ehemaligen Jagdhütte noch einigermassen gut erkennbar, am Abschnitt bis zum Grasslsattel ist nur mehr selten eine Wegtrasse erkennbar. Hier hantelt man sich von Markierungspunkt zu Markierungspunkt. Danach durch grosszügig ausgeschnittene Latschengassen in Richtung Kaiserkuchl und am Kamm auf Steigspuren bis man in den Sattel zwischen Kaiserschild und Hochkogel queren kann. 
Vom Hochkogel etwa 400hm absteigen bis man im Bereich eines kleinen Schotterfeldes in die Jungfrauplan queren kann. Von hier in die schon von weiten sichtbare Latschengasse queren der man bis knapp vor die Böse Mauer folgt. Vorm Senkkogel wird das Gelände felsiger – ein stellenweise ausgesetzter Latschen Ier. Abstieg über den markierten Steig und über die Bundesstraße retour zum Parkplatz.

Kulm – Kl. Grimming/Steinfeldspitze – Zwölfer – Zehner – Kulm

Lange Runde auf der Westseite des Grimmings. Bis auf die Zwölferüberschreitung unschwierig. Beim Zwölfer sehr steiles und ausgesetztes Grasgelände bis II, allerdings mehr gefährlich als schwierig. Im Bereich Krautschwallereck – Zehner – Kungler Alm – Blutsteinkogel – Ösling sehr schöne Jagdsteige wenn man sie denn findet.

Edelweissboden – Hochturm – Zirbeneben – Lamingalm

Dank des Luxus von zwei Autos konnten wir diese schöne Überschreitung machen.

Aufstieg über den Jägersteig zum Edelweissboden der sich in bester Verfassung zeigte. Dann direkt über den Grat zum Hochturm wo ein Geocache gefunden werden wollte. Abstieg über den Kamm Richtung Zirbeneben. Weg- und problemlos gehts abwärts, bei einem Felsriegel helfen rote Farbpunkte und Steinmänner. Von der Zirbeneben über einen guten aber stark verwachsenen Jagdsteig ins Tal, ab der Forststraße ist der Steig gut zu sehen. Gewitter gabs erst knapp vorm Auto.

Mit dabei waren Gucki und Isa.

 

Seeberg – Seeleiten – Hochweichsel – Bschlagstatt – Seeberg

Vom Seeberg im strömenden Regen direkt zum Seeleitenkreuz, dann weiter im Sonnenschein Richtung Hochweichsel. Abstieg über einen schönen Steig zur Bschlagstatt und über einen verfallenen Almsteig in Richtung Graualm. Ab einer verlassenen Alm über einen schönen Steig durch Felsgassen zum Prinzensteig. Gewitterbedingter Direktabstieg nach Seewiesen und danach überraschend steil über den 01 retour zum Auto.

 

Zinödl, Handhabensteig

Der Handhabensteig ist ein alter Steig der über den Handhabenriegel und die nun verfallene Wolfbauer-Hochalm (Zinödlalm) auf den Gipfel führt. Vor 150 Jahren noch als der Normalweg auf den Berg beschrieben hat er jetzt nur mehr sehr wenige Begehungen pro Jahr. 
Im untersten Teil über gute Sicherungen bis zu einem Hütterl der ÖBB-Arbeiter, dann über undeutliche Steigspuren und windige Sicherungen auf den Handhabenriegel. Schön über diesen bis zum Steigbuch und dann durch mühsames Windbruchgelände bis zur Alm. Nach der Alm führen rote Farbpunkte dann zum markierten Wanderweg dem man im Bereich der Gass erreicht.
Abstieg ins Sulzkar und weiter durch den Hartelsgraben wo mich ein kräftiges Gewitter eingeholt hat.

 

Hinterer Weissenbach

Jägersteigrunde im wilden Tal des Hinteren Weissenbachs bei Hinterstoder.
Der Steig vom Talgrund zu den Huttereralmen ist grösstenteils einer Forststraße zum Opfer gefallen, oben angekommen haben wir dann die mittlere der drei Jagdsteigebenen genommen (aus der Kompass-Karte sind alle Steige getilgt worden, in der Austrian Map sind sie noch drinnen).

Die Steige zur verfallenen Klinzenalm führen über gefährliche Erosionsrinnen und scheinen eine Sackgasse zu sein, also sind wir über gute Steige und wilde Felstürme in Richtung Fuchsböndlhütte abgestiegen. Erst auf schönen Steig, dann weglos zur Querung über den Weissenbach dann via Canyoning-Zustieg (jetzt übrigens laut Schild am Parkplatz verboten) retour zum Parkplatz. Den ganzen Nachmittag über dunkle Wolken auf der anderen Seite des Toten Gebirges, vom Regen erwischt wurden wir aber erst knapp vorm Schotterbett. Mit dabei waren Peter und Ursula. 

Galleiten – Hackalm – Schwarzenstein – Törlstein

Vom Parkplatz Galleiten gings zur Hackalm, dann größtenteils weglos in Richtung Schwarzenstein. Knapp oberhalb der Hackalm ist mir ein großer Hund zugelaufen und hat mich von dort an begleitet. Nachdem weder Frauchen noch Herrchen zu sehen waren bin ich zur Hochalm abgestiegen wo der Hund bereits bekannt war und mit anderen Wanderern zu seinem Zuhause im Tal abgestiegen ist. 
Dann ein steiler Aufstieg zum Schwarzenstein und über einen frisch ausgeschnittenen und beschilderten Steig zum markierten Steig unterm Stadlstein. Dunkle Wolken haben mich davon abgehalten auch diesen Gipfel zu besuchen, der niedrigere Törlstein ging sich dann aber noch aus. Abstieg über die schönen Böden der Schafferalm.