Sentiero Ceria Merlone

Langer und in der zweiten Hälfte sehr schöner Gratklettersteig (B/C, I) in der Montaschgruppe, garniert mit vielen Steinböcken.
In der Mitte passiert man das extrem komfortabel ausgestattete Bivacco Luca Vuerich. Abstieg vom Cregnedul via einem alten und sehr komfortablen Frontsteig. Mehr Infos hier

Matkov Skaf – Mrzla Gora – Sanntaler Sattel – Vellacher Kotschna

Wieder eine Tour für die man zwei Autos braucht.
Start im slowenischen Matkov kot, dann Anstieg Richtung Skaf. Matkov Skaf ist ein Schneeschacht der jedes Jahr durch einen Wasserfall in ein tiefes Schneefeld entsteht. Dann über einen alpin-herben und abschnittsweise gesicherten Steig (B, I-II) auf den Gipfel des Mrzla Gora. Abstieg über den sehr lohnenden markierten Steig ins Mrzli Dol. Wenige Drahtseile und Stifte und viel Kletterei bis II.  Aufstieg zum Sanntaler Sattel, die Biwakschachtel auf Slowenischer Seite gibts leider nicht mehr. Also Abstieg im Gewitter bis zur kleinen und baufälligen Ofner Hütte wo wir das Gewitter abgewartet haben.
Der weitere Abstieg in die Vellacher Kotschna war dann kein Problem mehr.

Mit dabei war Tom.

Rote Wand, Klettersteig Frohnleitnerband

Früher ein gemeingefährlicher Geheimtipp, dann abgebaut, heute wieder gut in Schuss. Direktaufstieg vom Parkplatz zum Einstieg direkt unterm Gipfel, dann Klettersteig bis D und Ausstieg durch die Schachthöhle direkt zum Gipfelkreuz. Abstieg über Bucheben.

Ferrata Giovanni Lipella, Tofana di Rozes, 17.8.2017

Auf der Rückfahrt aus dem Piemont am Picknickplatz unterm Tovanella übernachtet und tags darauf zum Rifugio Dibona gefahren. Ich konnte einen der letzten Parkplätze ergattern und mich in die Schlange der Ferrata-Aspiranten einreihen. Obwohl hunderte Leute unterwegs waren gabs kaum Steinschlag und überholen war auch oft möglich, da hab ich schon schlimmere KS-Staus erlebt. Bergeinsamkeit findet sich aber woanders… Der Klettersteig selbst war nicht überversichert und durchwegs angenehm zu gehen, landschaftlich ein absolutes Erlebnis. 

Auf den Gipfel hab ich verzichtet und bin direkt abgestiegen, knapp vorm Parkplatz konnte ich nicht widerstehen den Abstecher zum Sentiero Astaldi zu machen – auf dem geologisch hochinteressanten Steig war ich dann fast allein.