Canyoning Isorno, 16.8.2017

Kurze aber umso schönere Granitklamm. Wir haben am Klammausgang übernachtet (fernes Wetterleuchten inklusive) und sind am nächsten Morgen mit einem Auto nach Altoggio gefahren. Im Ort wurden wir dann gleich von mehreren Bewohnern auf den richtigen Weg hingewiesen, die Leute hier sind es offenbar schon gewohnt das Leute in Badesachen und großen Rucksäcken durch das Dorf irren. Hat man mal den Weg über die Felder gefunden ist es kein Problem mehr in die Schlucht zu finden. Im Bachbett angekommen haben wir erstmal eine halbe Stunde gewartet bis die Sonne in die Klamm scheint. Hat sich ausgezahlt, die Stimmung im Engteil war unbeschreiblich. 

Sehr hohe Sprünge möglich. Mit dabei waren Grega und David. Eine Beschreibung der Schlucht findet man auf canyon.carto.net.

Canyoning Modelli 2, 15.8.2017

Nach einer Übernachtung am Picknickplatz bei Ceppo Morelli (zusammen mit einer spanischen Canyoninggruppe), gings Tags darauf in Richtung Mondelli. Bevor man die Tour angeht muss man ein Seil von der Straßenbrücke am Ausstieg fixieren um nach der Tour wieder aussteigen zu können – ist man mal in der Anza angekommen ists zu spät (außer man will eine A8-Schlucht begehen).

Nachdem mich meine Gallensteine in der Nacht geplagt haben war für mich klar das ich nur den etwas einfacheren Mondelli 2 gehen werden und nur David und Grega Mondelli 3 machen werden.

Die Schlucht ist offen aber trotzdem immer leicht eingeschnitten und besteht aus turbulenten Becken mit vielen Quergängen um die nächsten Abseilstellen zu erreichen. Hat man sich mal dran gewöhnt macht es absolut Spass. An der Wanderweg-Brücke angekommen habe ich mich von den beiden verabschiedet und habe einen Weg um den unteren Klammabschnitt gesucht um zumindest ein paar Photos der Schlucht zu machen. Tatsächlich eine gute Steigspur gefunden die mich an den Fuß der Klamm geführt hat wo aktuell ein Kleinkraftwerk mit Wasserableitung gebaut wird. Eine ziemliche Enttäuschung für David der sich hier ein A6-Abenteuer erhofft hat…  

Canyoning Bianca, 14.8.2017

Einstieg zwischen Fliederbüschen, dann Rutschen und Sprünge in immer größere Becken und ein Grande Finale mit exponierten Abseilpunkten.

Kurz ist er halt…

Beschreibung auf canyon.carto.net.

Canyoning Rasiga Inf. 14.8.2017

Während der langen Anfahrt über Locarno und Intragna hat David gelernt warum man Datenempfang am Handy ausschaltet sobald man auch nur in die Nähe der Schweiz kommt – kurz mal Navi eingeschalten und schon waren 60 € weg. Übernachtet haben wir in einem gemütlichen Platzerl nahe Bognanco, ohne es zu wissen gleich neben einer Canyoningtour. 
Der nächste Tag begann düster und bewölkt. Nachdem aber kein Regen prognostiziert war sind wir in den unteren Teil der Rasiga eingestiegen. Nach einem längeren Abstieg auf Forstwegen kommt man zu einem Kraftwerksgebäude. Klettert man um dieses herum kann man auf eine Rohrleitung klettern der man über zwei Tunnels in die Schlucht folgt wo man bei einer Wasserableitung einsteigen kann.
Die Schlucht selbst war eine leichte Enttäuschung – rutschiger Fels, wenig Wasser und leider auch nur sehr diffuses Licht. Sprung- oder Rutschmöglichkeiten gabs auch nur wenige. Vom Charakter her wie eine ruppige Version diverser Tessin-Schluchten. Angeblich ist der obere Teil aber lustiger, ich muss also wieder kommen. Eine Beschreibung gibts auf canyon.carto.net.

An der unteren Brücke angekommen gabs eine längere Diskussion was wir mit dem Rest des Tages machen sollen – den untersten Teil mit einem 70m Wasserfall gehen? Die untere Variola machen? Oder was ganz anderes? Wir haben uns für Option 3 entschieden und sind ins Anza-Tal gewechselt wo wir knapp vor Einbruch der Dunkelheit noch die Bianca gemacht haben.