Canyoning Arzinotal

Überraschend gut funktionierende Kombination vom unteren La Foce, den Arzino-Klammen und dem Rio Pielungo (aka. Rio Carlo Gasparini).
Einstieg bei der mittleren Straßenbrücke über den La Foca und über einen guten Steig zu der Wasserhöhle Risorgivia dell’ acqua negra (von Höhlentauchern bereits auf mehr als 1km Länge erforscht). Der obere Teil vom Torrente La Foca war heute trocken, aus der Höhle kam aber ein kräftiger, eiskalter Bach. Durch die herrliche Klamm (wahrscheinlich das engste was das Friaul zu bieten hat) bis zum gut besuchten Badeplatz und weiter im Arzino durch die kurze Klamm unter der Straßenbrücke. Nach zwei kleinen und problemlosen Stufen ist das Wasser ruhig und man kan sich durch eine herrliche, breite Felsklamm treiben lassen. Nach der Klamm links zur Straße aufsteigen und etwa 1.2km flussaufwärts bis zur Brücke über den Rio Pielungo aufsteigen. Am Weg sollte man unbedingt im Bereich einer kleinen Betonbrüstung einen Blick in die Klamm unterhalb werfen – hier kann man die potentiell problematische Siphonstufe sehen. Der Rio Pielungo war heute nicht in Bestform – wenig, dafür aber trübes Wasser von einer komerziellen Gruppe die vor uns durch die Klamm geklettert ist. Die Arzinoklammen waren dagegen wieder herrlich – warmes, glasklares Wasser und die Siphonstufe konnte mittels eines kurzen Abseilers von einen Klemmblock ohne gröbere Probleme überwunden werden (Schlaghaken wäre auch vorhanden)

Mit dabei waren Niki und Gerhard. Mehr Infos gibts auf canyon.carto.net: Torrente La Foce, Rio Pielungo

Canyoning Rio Simon

Rio Simon, diesmal mit Start oberhalb von Roveredo bei einer Infotafel. Der hier beginnende Steig führt mit durchwegs angenehmer Steigung in Richtung Schlucht und ist weniger anstrengend als die Zustiege aus dem Ort bzw. vom Friedhof. Beim Einstieg dann 45min auf die Sonne gewartet um gutes Licht in der Engklamm zu haben. Kiesmäßig schaut es aktuell gut aus – fast alle Sprünge gehen.
Mit dabei waren Niki und Gerhard. Mehr Infos gibts auf canyon.carto.net

Canyoning Torrente Cosa, 28.4.2018

Heute stand endlich wieder der Torrente Cosa am Programm. Der obere Teil der Tour im Bereich der touristisch erschlossenen Grotta Verde di Pradis gehört zu den schönsten Klammabschnitten Friauls. Glatter Fels, schöne Becken, mehrere Felstore und zwei ‘falsche’ und ein echter Siphon prägen diesen Abschnitt. Leider ist der untere Teil der Schlucht weniger attraktiv und man muss am Ende gut 45min durchs Bachbett zum Stausee wandern wo man dann noch über einen Bergrücken zum unteren Parkplatz aufsteigen muss. 

Heute haben wir rote Farbtupfen im Bereich des alten Marmor-Steinbruches entdeckt und sind ihnen über einen schönen, teilweise gesichterten Steig retour zum oberen Parkplatz gefolgt. Jetzt braucht man nur mehr ein Auto für die Tour und kommt am Rückweg sogar an einer Jausenstation inkl. Bier vorbei – damit ist diese Schlucht deutlich attraktiver geworden. Man versäumt allerdings ein paar schöne Sprünge und eine ganz eigenartige Höhle die auf Bachniveau in der Klamm beginnt und dann steil aber wasserlos nach unten führt, also sollte man die Tour zumindest 1x komplett gehen.

Beschreibung gibts auf canyon.carto.net. Der Steig über den der Rückweg verläuft ist auf sentierinatura.it beschrieben und würde sich auch als eigenständige Tour lohnen. Leider hat meine Sony RX100 III die Tour nicht überlebt – ich habe die wasserfeste Tonne nicht ausreichend geschlossen und damit die Kamera geflutet. Mit dabei war Tom.

Canyoning Rio Costastretta, 22.4.2018

Nachdem das eigentliche Ziel, der Rio Tralba, deutlich zu viel Schmelzwasser führte, sind wir zu diesen Bach gewechselt. Wie seine zwei Brüder Rio Rivis und Rio Repepeit ist auch der Rio Costastretta eine steile Felsrinne ohne nennenswerte Gehstrecken. Rauf gings über einen alten aber guten Steig, der erst ab der Querung ins Tal undeutlich wird. Am Rand der Schlucht angekommen sind wir fälschlicherweise unterhalb eines 30m Wasserfalls eingestiegen. Der korrekte Einstieg liegt ein Stück höher im Talgrund. 
Zunächst gibts mehrere Wasserfälle in einer schnurgeraden Klamm, danach wirds kurz offener bevor noch ein 30m Wasserfall in einem engen Spalt folgt. Wie (fast) immer im Friaul gibts glasklares Wasser und weissen Fels.

Mit dabei war David. Eine Beschreibung gibts auf canyon.carto.net.

Canyoning Rio Pliz Inf. 2.4.2018

Kurze, steile und sehr sonnige Tour im Raccolanatal. 2013 wütete ein gewaltiger Waldbrand in den Hängen zwischen Patocco und der Montasio-Alm, die nachwachsende Vegetation macht den Zustiegssteig etwas mühsam.  
Abseiler bis 70m. Ein Topo gibts auf canyon.carto.net

Mit dabei waren Tom, David und Bob.

Canyoning Rio Repepeit, 23.9.2017

Eine steile Rinne im Raccolana-Tal mit Klammpassage im oberen Teil. Nachdem ich nach mehreren Versuchen einen Zustiegssteig zu dieser Tour gefunden habe wars am 23.9. endlich so weit sie einzubohren. Die letzten beiden Wasserfälle sind bei Eiskletterern beliebt, im oberen Teil scheint es eine Erstbegehung gewesen zu sein. Der Zustieg führt über eine Felsrampe mit vielen geschlagenen Felsstufen hinauf, wäre also auch eine lohnende Wanderung (Fortsetzung nach oben müsste halt noch ausgekunftschaftet werden).

Die Tour selbst ist ähnlich aufgebaut wie die benachbarten Rio Rivis und Rio de Lis Cladis – eine steile Rinne in ausgewaschenen Fels ohne nennenswerte Gehstrecken. Als Bonus gibts noch einen kurzen Korridor und einen Infinity-Pool zwischen den beiden letzten Wasserfällen. Aktuell benötigt man 2x70m Seil für die 11 eingerichteten Abseilstellen. Beschreibung  und Abseilsequenz gibts auf canyon.carto.net. Mit dabei waren Tom und David.

 

Canyoning Arzino 0, 27.8.2017

Geburtstagstour mit David. Die oberste Klamm des Arzino wurde 2015 von Hannes Holzer erstbegangen und ist eine absolut lohnende, wasserreiche Tour mit traumhafter Wasserfarbe und herrlichen Felsskulpturen. Video von Tom und den Canyonmonkeys

Eine Beschreibung gibts auf canyon.carto.net

Canyoning Rio Torto

Mein zweiter Besuch in dieser Schlucht. Beim ersten Mal mit Paul war der Wasserstand etwa 3x höher und die Absicherung deutlich spärlicher. Heute wars eine angenehme, typisch Friauler Schlucht mit grünen Wasser, weißen Fels ( leider ohne die erhofften Fossilien) und einen Geocache. In der Mitte der Klamm ging ein kurzer Gewitterschauer nieder der den Wasserstand aber nicht beeinflußt hat. Die Schlucht liegt unter dem Felskessel der Corsi-Hütte.

Mit dabei war Tom, mehr Infos gibts auf canyon.carto.net