Canyoning Kluže

Herrliche Tour durch die Engklamm der Koritnica unter der Kluže-Festung.
Nach der langen Trockenheit war der Durchfluss am Koritnica-Pegel unter 2m³/sec und damit im grünen Bereich für die Klamm. 

Der große Siphon muss aktuell recht diffizil überklettert werden, der Hauptstrom des Wassers stürzt durch den rechten Durchschlupf. Der ehemalige 6m Wasserfall am Ende der Klamm ist nur mehr einen Meter hoch und konnte problemlos gesprungen werden. In der Zwischenzeit gabs allerdings wieder ein kräftiges Hochwasser, mit Veränderungen ist also zu rechnen. Mit dabei war Tom.
Kurzes Video auf youtube.com und Beschreibung auf canyon.carto.net

Canyoning Garnitzenklamm

Letztes Wochenende war der Wasserstand noch etwas zu hoch, heute hat aber alles für eine Canyoningbegehung der unteren Garnitzenklamm gepasst. 

Herrliche Tour – eine Kärntner Kurzvariante vom Bodengo. Aktuell sind die notwendigen Haken alle vorhanden, den 10m Wasserfall muss man aber springen, der Spit hier ist plattgedrückt. 

Mit dabei  waren Isa, David und Tom. Auf youtube.com gibts ein kurzes Video und die Beschreibung gibts auf canyon.carto.net

Canyoning Unterer Kreuzgraben

Als wir im Herbst 2016 den Kreuzgraben eingebohrt haben sind wir nach der schönen Engklamm rechts weglos zur Eggeralmstraße aufgestiegen – das Tageslicht hätte nicht mehr für die restlichen 200hm in die Garnitzenklamm hinunter ausgereicht.

Heute hatten David, Tom und ich endlich Zeit den Rest der Schlucht einzubohren. Die Idee der Verbindung von der eindrucksvollen Engklamm des oberen Kreuzgrabens zur schönen, aquatischen unteren Garnitzenklamm war sehr verlockend. 

Der Graben beginnt eher offen – links stehen glatte, leicht gewölbte Platten an, rechts ein steiler, schiefriger Waldhang. Nicht einfach solide Fixpunkte für die ersten zwei Abseiler zu finden, der Fels ist fossilienreich aber auch von vielen Spalten durchzogen. Eine nette 6m Rutsche gibts noch bevor die ersten Baumhindernisse anfangen. Ab hier wird der Graben extrem mühsam, offene Passagen wechseln sich mit niedrigen Klammen ab, leider alles komplett zugeholzt. Zwei weitere 10m Stufen haben wir noch eingebohrt, alles andere konnten wir rutschig umklettern. 

Fazit: absolut nicht lohnend, besser nach der Engklamm wie gehabt rechts aussteigen. 

Die Garnitzenklamm hatte noch etwas zu viel Wasser für eine sichere Begehung, also Abstieg über den Klammsteig. 

Canyoning Gnaupenloch

Das Gnaupenloch im Talschluss vom Ehnbach war schon lange geplant gewesen, nur der lange Zustieg und Rückweg hat uns bisher davon abgehalten die Tour tatsächlich zu gehen. 

Sehr schöne und lange Engklamm die mit etwas mehr Wasser absolut mit den Schweizer Toptouren mithalten könnte. Wenn ich sie wieder mal gehe ists zu überlegen mit den Mountainbike bis zur Materialseilbahn zu fahren. Ab hier sinds nur mehr 40min Wanderung zum Einstieg und man kann nach der langen Engklamm rechts den Bach zum Fahrraddepot aufsteigen. So würde man sich 45min langweiligen Forststraßenhatscher ersparen.
Mit dabei waren David, Oscar und Ignacio. Mehr Infos gibts auf canyon.carto.net

Canyoning Johannesbach

Eine sehr wasserreiche Tour im Karwendel die wir heute endlich angehen konnten. Beim Einstieg hat musste David feststellen, daß er zwar die Bohrausrüstung, nicht aber seinen Neoprenanzug mitgenommen hat – glücklicherweise war der Weg retour zum Auto nicht allzu lange. 

Im Riml/Amor Führer ist die Schlucht mit Absicherungsstand ‘Gut’ angegeben, was aktuell nicht mehr stimmt (trotz zweier neuer Haken von uns). Wenige richtige Abseiler aber jede Kurve muss abgesichert werden da die Strömung sehr stark ist. Am höchsten Wasserfall sollte man aktuell eine Seilbahn mit Treibanker bauen, da es sonst sehr schwierig ist dem Tosbecken zu entkommen.
Mit dabei waren David, Oscar (der damit ein neues Höllentor geöffnet hat) und Ignacio. Mehr Infos gibts auf canyon.carto.net

Canyoning Arzinotal

Überraschend gut funktionierende Kombination vom unteren La Foce, den Arzino-Klammen und dem Rio Pielungo (aka. Rio Carlo Gasparini).
Einstieg bei der mittleren Straßenbrücke über den La Foca und über einen guten Steig zu der Wasserhöhle Risorgivia dell’ acqua negra (von Höhlentauchern bereits auf mehr als 1km Länge erforscht). Der obere Teil vom Torrente La Foca war heute trocken, aus der Höhle kam aber ein kräftiger, eiskalter Bach. Durch die herrliche Klamm (wahrscheinlich das engste was das Friaul zu bieten hat) bis zum gut besuchten Badeplatz und weiter im Arzino durch die kurze Klamm unter der Straßenbrücke. Nach zwei kleinen und problemlosen Stufen ist das Wasser ruhig und man kan sich durch eine herrliche, breite Felsklamm treiben lassen. Nach der Klamm links zur Straße aufsteigen und etwa 1.2km flussaufwärts bis zur Brücke über den Rio Pielungo aufsteigen. Am Weg sollte man unbedingt im Bereich einer kleinen Betonbrüstung einen Blick in die Klamm unterhalb werfen – hier kann man die potentiell problematische Siphonstufe sehen. Der Rio Pielungo war heute nicht in Bestform – wenig, dafür aber trübes Wasser von einer komerziellen Gruppe die vor uns durch die Klamm geklettert ist. Die Arzinoklammen waren dagegen wieder herrlich – warmes, glasklares Wasser und die Siphonstufe konnte mittels eines kurzen Abseilers von einen Klemmblock ohne gröbere Probleme überwunden werden (Schlaghaken wäre auch vorhanden)

Mit dabei waren Niki und Gerhard. Mehr Infos gibts auf canyon.carto.net: Torrente La Foce, Rio Pielungo

Canyoning Rio Simon

Rio Simon, diesmal mit Start oberhalb von Roveredo bei einer Infotafel. Der hier beginnende Steig führt mit durchwegs angenehmer Steigung in Richtung Schlucht und ist weniger anstrengend als die Zustiege aus dem Ort bzw. vom Friedhof. Beim Einstieg dann 45min auf die Sonne gewartet um gutes Licht in der Engklamm zu haben. Kiesmäßig schaut es aktuell gut aus – fast alle Sprünge gehen.
Mit dabei waren Niki und Gerhard. Mehr Infos gibts auf canyon.carto.net

Canyoning Morghe

Seitenbach zur Maglia. Unmittelbar nach dem Einstieg unter der Straßenbrücke gehts sehr steil und mit immer höher werdenden Abseilern in die Maglia die man oberhalb der Grotte trifft.
Ich bin nach der Grotte über den beschilderten Notausstieg das Auto geholt während Dani und Sarah noch den Rest der Maglia gegangen sind (diesmal mit viel Begleitung)

Mehr Infos gibts auf canyon.carto.net

Canyoning Carleva

Diese Tour haben wir lang vor uns hergeschoben da laut Bina&Patrick der Zustieg sehr lang und steil sein sollte. Lang war er auch, steil glücklicherweise nur ganz kurz. Mindestens 2h gehts hoch über der Schlucht auf guten und aussichtsreichen Steig in den Talgrund hinein wo man noch etwa 10min neben den Bach abklettert bis sich die Schlucht verengt.
Die Tour selbst ist auch sehr lang – schöne Becken und Einzelpassagen wechseln mit langen Wander- und freundlichen Abkletterpassagen ab. 
Ganz am Ende verengt sich die Schlucht noch mal und gräbt sich durch eine Kalktuffbank ähnlich der nahen Maglia.
Ach ja, meinen ersten französischen Cache durfte ich am Zustieg finden.
Mit dabei waren Dani und Sahra. Mehr Infos gibts unter canyon.carto.net

Schlechtwettercanyoning & Handyrettung

Eigentlich hat Kachelmannwetter jeden Tag für unsere Gegend Gewitter und Regenschauer angesagt – heute hatte er wirklich mal Recht: Gewitter und Starkregen bis 14:00. Nachdem wir aber einen Sim-Kartenadapter für Dani’s Telefon brauchten und der nächste Handyshop im italienischen Aquadolce lag haben wir uns entschlossen über die Grenze zu fahren und eventuell den Rio Barbaria zu probieren. 

Nach einer kurvenreichen Fahrt über niedrige aber steile Pässe sind endlich in Rochetta Nervina angekommen (50min für 9km Luftlinie)  stehen wir im Sonnenschein zunächst mal vor einer ganzen Reihe von Verbotstafeln. Die Barbaria war lange Zeit eine der beliebtesten Touren im Gebiet mit dementsprechend vielen kommerziellen Touren. Irgendwann ist die Gemeinde dann dazu übergegangen 4 EUR Eintritt pro Person zu verlangen. 2014 ist aber ein Felssturz im oberen Teil der Schlucht abgegangen, der den Zustiegssteig und eine Kurve im obersten Teil der Schlucht verschüttet hat. Nachdem eine 100% sichere Begehung nicht mehr garantiert werden kann und Absicherungsmaßnahmen wohl zu teuer sind, wurde die Begehung offiziell verboten.
… wir sind dann trotzdem rein.

Nach einer herrlichen Tour gibts zum Handyladen nach Dolceaqua was sich als absolutes Juwel herausgestellt hat. Die gesamte Altstadt unter der Burg ist ein einziges Bauwerk, durchzogen von schmalen Sträßchen und Tunnels. Absolut sehenswert.

Mit dabei waren Dani und Sarah. Mehr Infos gibts unter canyon.carto.net