Dobrein – Weitengrund – Seeboden – Thürnerwand

Sehr lohnende Rundtour im wilden Felsgelände rund um die Burg.
Entlang der von Csaba  Szépfalusi vorgeschlagenen Runde gings von Dobrein in den Felskessel des Weitengrunds und über einen frisch ausgeschnittenen und bestens markierten Steig auf die Hochfläche des Seebodens. Abstieg dann über den bereits bekannten Steig zur Türnerwand und retour zum Parkplatz. Nebel und Sturm bis zur Seebodenalm, dann Sonne.
Mit dabei war Dan.

Canyoning Kluže

Herrliche Tour durch die Engklamm der Koritnica unter der Kluže-Festung.
Nach der langen Trockenheit war der Durchfluss am Koritnica-Pegel unter 2m³/sec und damit im grünen Bereich für die Klamm. 

Der große Siphon muss aktuell recht diffizil überklettert werden, der Hauptstrom des Wassers stürzt durch den rechten Durchschlupf. Der ehemalige 6m Wasserfall am Ende der Klamm ist nur mehr einen Meter hoch und konnte problemlos gesprungen werden. In der Zwischenzeit gabs allerdings wieder ein kräftiges Hochwasser, mit Veränderungen ist also zu rechnen. Mit dabei war Tom.
Kurzes Video auf youtube.com und Beschreibung auf canyon.carto.net

Hochstadl über Bärnbachtal und Glatzen

Vor knapp 10 Jahren gab es eine durchgehende Steinmann-Markierung sowie einige Farbmarkierungen vom Tannsteinsattel bis runter zur Bärnbachforststraße, heute schauts ganz anders aus: die Farbmarkierungen sind völlig verblichen und nur mehr aus nächster Nähe sichtbar und Steinmänner gibts nur mehr an der Durchquerung des Latschengürtels zwischen der Glatzen und den Felsplatten unterm Hochstadl.
Trotzdem noch eine durchaus lohnende Tour für Pfadfinderfreunde da die weglosen Abschnitte durch schönen Hochwald ohne Unterholz führen. 
Auf den Gipfel habe ich  wegen kräftigen und eiskalten Wind verzichtet.

Der Abstieg über die Glatzen zur Jagdhütte am Bärnbachsattel war dann ziemlich mühsam – sehr unübersichtlicher Bergwald mit Sturmschäden, und unzähligen Karstgassen. Ich war froh als ich endlich die Forststraße erreicht habe.

 

 

Jasna – Mala Pišnica – Ciprnik – Visoka peč – Vitranc

Herrliche Runde oberhalb von Kranjska Gora die in den Jägersteigabschnitten schöner ist als auf den markierten Steigen.

Erst ein Stück im Kiesbett der Mala Pišnica ins Tal wandern bis man rechts über einen bröseligen Rücken in den Wald oberhalb der Schrofenhänge steigen kann. Dann über den alten und bequemen Steig bis zur Hütte. Hier rechts auf einen gut sichtbaren Steig in Richtung Ciprnik. Abwechslungsreich durch herrlichen Bergwald und Schrofenhänge aufsteigen bis man den alten Jagdsteig über ein Drahtseil links verlässt und steil zum Sattel zwischen Ciprnik und Vitranc aufsteigt. Vom Ciprnik kann man noch über einen guten Steig den Visoka peč erreichen wo man einen schönen Blick ins Tamartal hat. Rückweg über ein den Vitranc-Rücken und die Mittelstation der Bergbahn. Hier wird leider grad eine neue Foststraße (oder gar eine neue Piste) gebaut die sich sehr unsubtil ins Gelände einfügt. Weiter über den querenden Steig Richtung Jasna.

Wer eine längere Runde sucht kann von der Jagdhütte auch Richtung Grlo und Sleme weiterwandern.  Mit dabei war Isa. 

Canyoning Garnitzenklamm

Letztes Wochenende war der Wasserstand noch etwas zu hoch, heute hat aber alles für eine Canyoningbegehung der unteren Garnitzenklamm gepasst. 

Herrliche Tour – eine Kärntner Kurzvariante vom Bodengo. Aktuell sind die notwendigen Haken alle vorhanden, den 10m Wasserfall muss man aber springen, der Spit hier ist plattgedrückt. 

Mit dabei  waren Isa, David und Tom. Auf youtube.com gibts ein kurzes Video und die Beschreibung gibts auf canyon.carto.net

Canyoning Unterer Kreuzgraben

Als wir im Herbst 2016 den Kreuzgraben eingebohrt haben sind wir nach der schönen Engklamm rechts weglos zur Eggeralmstraße aufgestiegen – das Tageslicht hätte nicht mehr für die restlichen 200hm in die Garnitzenklamm hinunter ausgereicht.

Heute hatten David, Tom und ich endlich Zeit den Rest der Schlucht einzubohren. Die Idee der Verbindung von der eindrucksvollen Engklamm des oberen Kreuzgrabens zur schönen, aquatischen unteren Garnitzenklamm war sehr verlockend. 

Der Graben beginnt eher offen – links stehen glatte, leicht gewölbte Platten an, rechts ein steiler, schiefriger Waldhang. Nicht einfach solide Fixpunkte für die ersten zwei Abseiler zu finden, der Fels ist fossilienreich aber auch von vielen Spalten durchzogen. Eine nette 6m Rutsche gibts noch bevor die ersten Baumhindernisse anfangen. Ab hier wird der Graben extrem mühsam, offene Passagen wechseln sich mit niedrigen Klammen ab, leider alles komplett zugeholzt. Zwei weitere 10m Stufen haben wir noch eingebohrt, alles andere konnten wir rutschig umklettern. 

Fazit: absolut nicht lohnend, besser nach der Engklamm wie gehabt rechts aussteigen. 

Die Garnitzenklamm hatte noch etwas zu viel Wasser für eine sichere Begehung, also Abstieg über den Klammsteig. 

Weissenbachl – Wasserofen – Grasslsattel – Hochkogel – Böse Mauer – Radmer

Lange Runde um die Schlucht des Weissenbachls.
Der Steig durch den Wasserofengraben ist bis zu einer ehemaligen Jagdhütte noch einigermassen gut erkennbar, am Abschnitt bis zum Grasslsattel ist nur mehr selten eine Wegtrasse erkennbar. Hier hantelt man sich von Markierungspunkt zu Markierungspunkt. Danach durch grosszügig ausgeschnittene Latschengassen in Richtung Kaiserkuchl und am Kamm auf Steigspuren bis man in den Sattel zwischen Kaiserschild und Hochkogel queren kann. 
Vom Hochkogel etwa 400hm absteigen bis man im Bereich eines kleinen Schotterfeldes in die Jungfrauplan queren kann. Von hier in die schon von weiten sichtbare Latschengasse queren der man bis knapp vor die Böse Mauer folgt. Vorm Senkkogel wird das Gelände felsiger – ein stellenweise ausgesetzter Latschen Ier. Abstieg über den markierten Steig und über die Bundesstraße retour zum Parkplatz.

Canyoning Gnaupenloch

Das Gnaupenloch im Talschluss vom Ehnbach war schon lange geplant gewesen, nur der lange Zustieg und Rückweg hat uns bisher davon abgehalten die Tour tatsächlich zu gehen. 

Sehr schöne und lange Engklamm die mit etwas mehr Wasser absolut mit den Schweizer Toptouren mithalten könnte. Wenn ich sie wieder mal gehe ists zu überlegen mit den Mountainbike bis zur Materialseilbahn zu fahren. Ab hier sinds nur mehr 40min Wanderung zum Einstieg und man kann nach der langen Engklamm rechts den Bach zum Fahrraddepot aufsteigen. So würde man sich 45min langweiligen Forststraßenhatscher ersparen.
Mit dabei waren David, Oscar und Ignacio. Mehr Infos gibts auf canyon.carto.net

Canyoning Johannesbach

Eine sehr wasserreiche Tour im Karwendel die wir heute endlich angehen konnten. Beim Einstieg hat musste David feststellen, daß er zwar die Bohrausrüstung, nicht aber seinen Neoprenanzug mitgenommen hat – glücklicherweise war der Weg retour zum Auto nicht allzu lange. 

Im Riml/Amor Führer ist die Schlucht mit Absicherungsstand ‘Gut’ angegeben, was aktuell nicht mehr stimmt (trotz zweier neuer Haken von uns). Wenige richtige Abseiler aber jede Kurve muss abgesichert werden da die Strömung sehr stark ist. Am höchsten Wasserfall sollte man aktuell eine Seilbahn mit Treibanker bauen, da es sonst sehr schwierig ist dem Tosbecken zu entkommen.
Mit dabei waren David, Oscar (der damit ein neues Höllentor geöffnet hat) und Ignacio. Mehr Infos gibts auf canyon.carto.net

Sentiero Ceria Merlone

Langer und in der zweiten Hälfte sehr schöner Gratklettersteig (B/C, I) in der Montaschgruppe, garniert mit vielen Steinböcken.
In der Mitte passiert man das extrem komfortabel ausgestattete Bivacco Luca Vuerich. Abstieg vom Cregnedul via einem alten und sehr komfortablen Frontsteig. Mehr Infos hier