Sentiero Ceria Merlone

Langer und in der zweiten Hälfte sehr schöner Gratklettersteig (B/C, I) in der Montaschgruppe, garniert mit vielen Steinböcken.
In der Mitte passiert man das extrem komfortabel ausgestattete Bivacco Luca Vuerich. Abstieg vom Cregnedul via einem alten und sehr komfortablen Frontsteig. Mehr Infos hier

Canyoning Arzinotal

Überraschend gut funktionierende Kombination vom unteren La Foce, den Arzino-Klammen und dem Rio Pielungo (aka. Rio Carlo Gasparini).
Einstieg bei der mittleren Straßenbrücke über den La Foca und über einen guten Steig zu der Wasserhöhle Risorgivia dell’ acqua negra (von Höhlentauchern bereits auf mehr als 1km Länge erforscht). Der obere Teil vom Torrente La Foca war heute trocken, aus der Höhle kam aber ein kräftiger, eiskalter Bach. Durch die herrliche Klamm (wahrscheinlich das engste was das Friaul zu bieten hat) bis zum gut besuchten Badeplatz und weiter im Arzino durch die kurze Klamm unter der Straßenbrücke. Nach zwei kleinen und problemlosen Stufen ist das Wasser ruhig und man kan sich durch eine herrliche, breite Felsklamm treiben lassen. Nach der Klamm links zur Straße aufsteigen und etwa 1.2km flussaufwärts bis zur Brücke über den Rio Pielungo aufsteigen. Am Weg sollte man unbedingt im Bereich einer kleinen Betonbrüstung einen Blick in die Klamm unterhalb werfen – hier kann man die potentiell problematische Siphonstufe sehen. Der Rio Pielungo war heute nicht in Bestform – wenig, dafür aber trübes Wasser von einer komerziellen Gruppe die vor uns durch die Klamm geklettert ist. Die Arzinoklammen waren dagegen wieder herrlich – warmes, glasklares Wasser und die Siphonstufe konnte mittels eines kurzen Abseilers von einen Klemmblock ohne gröbere Probleme überwunden werden (Schlaghaken wäre auch vorhanden)

Mit dabei waren Niki und Gerhard. Mehr Infos gibts auf canyon.carto.net: Torrente La Foce, Rio Pielungo

Canyoning Rio Simon

Rio Simon, diesmal mit Start oberhalb von Roveredo bei einer Infotafel. Der hier beginnende Steig führt mit durchwegs angenehmer Steigung in Richtung Schlucht und ist weniger anstrengend als die Zustiege aus dem Ort bzw. vom Friedhof. Beim Einstieg dann 45min auf die Sonne gewartet um gutes Licht in der Engklamm zu haben. Kiesmäßig schaut es aktuell gut aus – fast alle Sprünge gehen.
Mit dabei waren Niki und Gerhard. Mehr Infos gibts auf canyon.carto.net

Kulm – Kl. Grimming/Steinfeldspitze – Zwölfer – Zehner – Kulm

Lange Runde auf der Westseite des Grimmings. Bis auf die Zwölferüberschreitung unschwierig. Beim Zwölfer sehr steiles und ausgesetztes Grasgelände bis II, allerdings mehr gefährlich als schwierig. Im Bereich Krautschwallereck – Zehner – Kungler Alm – Blutsteinkogel – Ösling sehr schöne Jagdsteige wenn man sie denn findet.

Matkov Skaf – Mrzla Gora – Sanntaler Sattel – Vellacher Kotschna

Wieder eine Tour für die man zwei Autos braucht.
Start im slowenischen Matkov kot, dann Anstieg Richtung Skaf. Matkov Skaf ist ein Schneeschacht der jedes Jahr durch einen Wasserfall in ein tiefes Schneefeld entsteht. Dann über einen alpin-herben und abschnittsweise gesicherten Steig (B, I-II) auf den Gipfel des Mrzla Gora. Abstieg über den sehr lohnenden markierten Steig ins Mrzli Dol. Wenige Drahtseile und Stifte und viel Kletterei bis II.  Aufstieg zum Sanntaler Sattel, die Biwakschachtel auf Slowenischer Seite gibts leider nicht mehr. Also Abstieg im Gewitter bis zur kleinen und baufälligen Ofner Hütte wo wir das Gewitter abgewartet haben.
Der weitere Abstieg in die Vellacher Kotschna war dann kein Problem mehr.

Mit dabei war Tom.

Grotte de Gournier

Nach einer 5h Fahrt durch die Provence in Vercors angekommen gabs im schönen Örtchen Pont-En-Royans eine Bierpause bevor es weiter zu unseren Nachtquartier im Bereich der Höhlen von Choranche ging. Schön renovierte alte Bauernhäuser mit direkten Blick auf einen hohen Wasserfall und steile Felswände von denen sich in der Früh die Basejumper stürzen.  Ein orginelles Outdoor-Cafe ist auch angeschlossen in dem wir den Abend verbracht haben.

Die Wasserhöhle selbst war ein reiner Genuss – Einstieg über einen geräumigen Trockenteil mit schönen Tropfsteinen und Sinterbecken, dann durch ein Loch im Boden zum Höhlenbach den wir 2h bergauf bis zum Salle des Chevalier verfolgten. Blaues Wasser, Fliessfacetten, Austern und Seeigel in den Wänden und viele Kletteraufstiege machen diesen Abschnitt zu einem echten Genuss. Irgendwann muss ich wiederkommen und den Rest der Höhle machen – die geht nämlich noch lange weiter.