Zinödl, Handhabensteig

Der Handhabensteig ist ein alter Steig der über den Handhabenriegel und die nun verfallene Wolfbauer-Hochalm (Zinödlalm) auf den Gipfel führt. Vor 150 Jahren noch als der Normalweg auf den Berg beschrieben hat er jetzt nur mehr sehr wenige Begehungen pro Jahr. 
Im untersten Teil über gute Sicherungen bis zu einem Hütterl der ÖBB-Arbeiter, dann über undeutliche Steigspuren und windige Sicherungen auf den Handhabenriegel. Schön über diesen bis zum Steigbuch und dann durch mühsames Windbruchgelände bis zur Alm. Nach der Alm führen rote Farbpunkte dann zum markierten Wanderweg dem man im Bereich der Gass erreicht.
Abstieg ins Sulzkar und weiter durch den Hartelsgraben wo mich ein kräftiges Gewitter eingeholt hat.

 

Hinterer Weissenbach

Jägersteigrunde im wilden Tal des Hinteren Weissenbachs bei Hinterstoder.
Der Steig vom Talgrund zu den Huttereralmen ist grösstenteils einer Forststraße zum Opfer gefallen, oben angekommen haben wir dann die mittlere der drei Jagdsteigebenen genommen (aus der Kompass-Karte sind alle Steige getilgt worden, in der Austrian Map sind sie noch drinnen).

Die Steige zur verfallenen Klinzenalm führen über gefährliche Erosionsrinnen und scheinen eine Sackgasse zu sein, also sind wir über gute Steige und wilde Felstürme in Richtung Fuchsböndlhütte abgestiegen. Erst auf schönen Steig, dann weglos zur Querung über den Weissenbach dann via Canyoning-Zustieg (jetzt übrigens laut Schild am Parkplatz verboten) retour zum Parkplatz. Den ganzen Nachmittag über dunkle Wolken auf der anderen Seite des Toten Gebirges, vom Regen erwischt wurden wir aber erst knapp vorm Schotterbett. Mit dabei waren Peter und Ursula. 

Galleiten – Hackalm – Schwarzenstein – Törlstein

Vom Parkplatz Galleiten gings zur Hackalm, dann größtenteils weglos in Richtung Schwarzenstein. Knapp oberhalb der Hackalm ist mir ein großer Hund zugelaufen und hat mich von dort an begleitet. Nachdem weder Frauchen noch Herrchen zu sehen waren bin ich zur Hochalm abgestiegen wo der Hund bereits bekannt war und mit anderen Wanderern zu seinem Zuhause im Tal abgestiegen ist. 
Dann ein steiler Aufstieg zum Schwarzenstein und über einen frisch ausgeschnittenen und beschilderten Steig zum markierten Steig unterm Stadlstein. Dunkle Wolken haben mich davon abgehalten auch diesen Gipfel zu besuchen, der niedrigere Törlstein ging sich dann aber noch aus. Abstieg über die schönen Böden der Schafferalm.

 

Stockerwandsteig – Pribitz – Reitsteig – Jassing

Von der nebligen Pfarreralm über den inzwischen schneefreien Stockerwandsteig auf die Pribitz. Am Gipfel gabs dann ein paar Wolkenfenster mit Tiefblick auf den ebenso gut besuchten wie gefüllten Grünen See. Abstieg über die Pribitzalm und weiter Richtung Sonnschienalm. Vor einer Kehre nach einer schönen Almpassage rechts auch den bequemen Reitsteig und über diesen weiter bergab. Im Bereich einer längeren Querung verläuft eine Forststraße nur wenige Meter unter dem schönen Steig, erst bei der Einmündung in eine weitere Forststraße wird der Steig endgültig gefressen. Dieser Forststraße folgt man bis zu einer Linkskehre wo man wieder auf den Steig wechseln kann, der mit angenehmen Gefälle in die Jassing führt.
Mit dabei waren Isa, Gucki und Dan.

Beli Potok – Rutarski Vršič – Za Akom – Gozd Martuljek, 6.5.2018

Ausgehend vom Parkplatz unterm Beli Potok gehts über einen steilen Jagdsteig in den Talschluss den man oberhalb der Skocniki-Wasserfälle erreicht. Dann weiter über einen angenehm zu gehenden Steig durch herrlichen Bergwald in Richtung Robiceva planina, einer aufgelassen Alm. Im Bereich der Alm liegt der schöne Wald teilweise quer über den Steig, Umgehungen sind aber immer problemlos. Auf den letzten 150hm wird der Steig steiler und undeutlicher, es geht über felsige Rippen mit Petergstamm steil aufwärts. 

Abstieg dann über den Steig Richtung Za Akom, im oberen Teil ist die Wegtrasse gut erkennbar, weiter unten ist der Steig aktuell eher schwer erkennbar. Im Kar liegt noch viel Lawinenschnee des letzten Winters, der gesicherte Abstiegssteig ist aber problemlos zu begehen. Unten dann noch Abstecher zum zweiten Martuljek Wasserfall und einer schönen Karstquelle (Izvir pri Mrzlih Vodah) gemacht bevor es durch die Schlucht zum Parkplatz in Gozd Martuljek ging.

Lohnende Runde über durchwegs schöne Jagdsteige mit viel urigem Wald und Wasser überall. Mit dabei waren Urska und Isa.

Tirol – Griesgraben – Öde Kirche – Lahngraben

Martin hat mir vor langer Zeit mal von der Griesgrabenhöhle (1851/203) erzählt, heute hab ich mir den zumindest mal den Zustieg angeschaut. Den Tirol-Rundweg aufwärts bis der Griesgraben von links einmündet und an dessen Südseite aufsteigen. Auf den ersten 100hm gibts zwei rote Punkte aber keine Wegtrasse, erst weiter oben wird der Steig etwas besser sichtbar. In diesem Bereich waren heute mehrere Kreuzottern unterwegs. Unter der Wand nach links auf eine kleine, baumbestandende Terrasse queren. Hier kann man entweder rechts über eine schotterbedeckte Rampe ansteigen oder (angenehmer) links in den Wassergraben queren. Im Wassergraben dann aufwärts bis man die Höhle unter den Wänden erreicht. Mangels Höhlenplan & Schlaz hab ich die Befahrung auf einen späteren Termin verschoben und bin etwa 100m nördlich von der Höhle über steile Steigspuren aus dem Felskessel aufgestiegen. 50m südlich von der Höhle gäbe es auch die Möglichkeit über uralte Sicherungen aufzusteigen, das habe ich aber erst beim Sichten der Photos bemerkt. Will man ohne Latschenberührung in Richtung Öde Kirche ausqueren muss man etwas Höhenverlust in Kauf nehmen.

Abstieg weglos über steile Grashänge, auf etwa 1390m trifft man auf einen querführenden Steig der an einen Hochsitz vorbei zum Steig durch den Lahngraben führt. Ab hier sehr komfortabler Abstieg über viele Kehren bis zur Forststraße und über diese retour zum Parkplatz. Eine mühsame aber lohnende Tour die durch eine wilde Felslandschaft führt.