Canyoning Strubklamm, 31.7.2017

Nach mehreren Jahren Pause wieder mal eine Tour in der Strubklamm bei Hallein. Wasserqualität war einigermassen OK und die Sprüngen sind immer noch lustig. Mit dabei waren Dan und Freunde. Neopren&Gurte haben wir uns beim Seewirt, direkt oberhalb der Klamm ausgeborgt. Eine Beschreibung der Klamm gibts auf canyon.carto.net (ist aber nicht notwendig da alles gesprungen werden kann)

Ponigl – Poniglgraben- Eibisberg – Zetz, 30.7.2017

Der Steig durch den Poniglgraben ist aktuell in bester Verfassung und hat sogar einige Eisenbügel mehr bekommen. Über Forststraßen weiter zum Eibisberg und via Feuerwehrkreuz zum Hohen Zetz. Irgendwo dazwischen wurde auch ein Geocache geborgen. Das Gras auf den Windwurfflächen ist stellenweise auf Kopfhöhe, da und dort mischen sich auch Brombeeren und Brennessel darunter – kein gutes Gelände für kurze Hosen.  Runter gings größtenteil im Laufschritt über die Zetzwand und direkt nach Ponigl. Die kräftigen Gewitter blieben freundlicherweise über der Teichalm. 

 

Zerbenriegelsteig (I-II) – Wildes Gamseck (II), 28.7.2017

Vom Parkplatz Nasswald haben mich Eierschwammerl auf den Steig Richtung Jagdhütte Nasswald gelockt, also Zeitverlust gleich am Anfang. Dann kurzer am feuchten Nassriegel bevor ich auf den Jägersteig abzweigte der den Naßkamm auf halber Höhe quert. Eine schlechte Idee im Sommer: Gatschige Grabenquerungen und dichtes Him- und Brombeergestrüpp in den Schlägen. Der Steig ist weiters an einigen Stellen abgerutscht was mit meiner damals schlechten Sprunggelenksstabilität sehr unangenehm war. Irgendwann dann endlich an der Forststraße im Talschluss angelangt der ich dann an ihr Ende gefolgt bin. Überraschenderweise waren weder Steinmänner noch Wegspuren zu erkennen, allzuviele Begehungen haben die Steige in diesem Kessel wohl nicht. Nachdem es aber kaum Möglichkeiten gibt sich zu verlaufen (links ist die Wand, rechts ein tief eingeschnittenes Geröllbett) war der Einstieg vom Zerbenriegelsteig schnell erreicht. 
Nach einen ersten Aufschwung durch brüchigen und felsdurchsetzten Steilwald stand ich an der Scharte oberhalb der Schlucht. Bei den roten Punkten wars mir zu grasig, ich bin stattdessen 20m weiter unten abgeklettert – steiler aber dafür mit guten Griffen und Tritten. Auf der anderen Seite darf man wieder aus der Schlucht herausklettern, hier gibts auch den besten Fels der Tour. Im folgenden steilen Wäldchen machen sich die Markierungspunkte wieder rar, ich bin schräg links hochgestiegen bis ich unterhalb einer plattigen Schlucht stand, an deren Kante ich aufstieg bis ich wieder auf die Markierungspunkte stieß. Ab hier gibts keine Orientierungsprobleme mehr – immer den Weg des geringsten Widerstandes nach oben folgen. Landschaftlich hat die Tour einiges zu bieten, zu Klettern ist aber kaum mehr was. 
Nachdem die bisherige Tour eher von der mühsamen Sorte war gings über die Genußkletterei des Wilden Gamsecks runter – fester und gut abgekletterter Fels und tolle Aussicht. 

 

Canyoning Ru di Molin

Ein spannender Zustieg über ein ausgesetztes Felsband führt zu einer anfangs schönen Schlucht. Nach einigen Sprüngen, Abseilern und Rutschen endet die Tour in einer längeren Wanderstrecke. Nichts besonderes im Vergleich mit den Touren in der näheren Umgebung.
Mit dabei waren Stefano und David. Mehr Infos unter canyon.carto.net

Canyoning Val Corpassa, 16.7.2017

Zwischen Torre Venezia und Torre Trieste versteckt sich die sehr lohnende Klamm des Val Corpassa. Glattgewaschender, weisser Dolomit, viele Wasserfälle und eindrucksvolle Ein- und Fernblicke in die Dolomiten. Kaum zu glauben das diese Tour bis 2017 nur bei den einhemischen Bergrettern bekannt war.  Allerdings ist die Tour noch nicht optimal eingerichtet, wir hatten beim 35m in die Engklamm grosse Probleme beim Seilabziehen.
Mit dabei war David. Eine Beschreibung gibts unter canyon.carto.net

Canyoning Rio Torto

Mein zweiter Besuch in dieser Schlucht. Beim ersten Mal mit Paul war der Wasserstand etwa 3x höher und die Absicherung deutlich spärlicher. Heute wars eine angenehme, typisch Friauler Schlucht mit grünen Wasser, weißen Fels ( leider ohne die erhofften Fossilien) und einen Geocache. In der Mitte der Klamm ging ein kurzer Gewitterschauer nieder der den Wasserstand aber nicht beeinflußt hat. Die Schlucht liegt unter dem Felskessel der Corsi-Hütte.

Mit dabei war Tom, mehr Infos gibts auf canyon.carto.net